Aktueller Stand zu Maßnahmen und Regelungen im Zuge der Eindämmung der Corona-Pandemie


Die Corona-Neuinfektionen in Deutschland gehen weiterhin stark zurück. Aus diesem Grund greifen umfassende Öffnungsschritte. Bei einer Inzidenz unter 100 entscheidet jedes Bundeland eigenständig über Öffnungsschritte.
Grundsätzlich gilt, dass Genesene und vollständig Geimpfte, also Personen, deren abschließende Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt, Getesteten gleichstehen. Bei Genesenen ist Voraussetzung, dass die Erkrankung mindestens 28 Tage, höchstens aber 6 Monate zurückliegt.
Für das Land NRW meldet das RKI aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 7,4. Damit gelten hier folgende Regeln:

Bundesregelungen zur Corona-Notbremse


Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 gilt:

  • Private Kontakte:
    Erlaubt sind Treffen mit Personen aus vier weiteren Haushalten. Bis zu 100 Personen können darüber hinaus mit negativem Test zusammenkommen.
    Für Geimpfte und Genesene gelten keine Begrenzungen.
  • Tragen von Masken:
    Im Freien gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken nur noch dort, wo das Einhalten von Abstandsregeln nicht möglich ist, z.B. in Warteschlangen.
    Die Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen bleibt grundsätzlich bestehen. Werden Hygienekonzepte eingehalten und nähere Schutzmaßnahmen, wie bspw. Testnachweise ergriffen, darf an festen Sitzplätzen die Maske abgenommen werden.
  • Schulen und Kitas:
    Schulen und Kitas sind in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Sowohl Kinder als auch Personal werden zweimal wöchentlich getestet.
  • Einzelhandel:
    Der Einzelhandel darf öffnen. Die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken oder FFP2-Masken bleibt bestehen.
  • Gastronomie:
    Innen- und Außengastronomie ist geöffnet. Außengastronomie ohne Maskenpflicht. Die Testpflicht entfällt. Die einfache Rückverfolgbarkeit muss weiterhin gewährleistet werden.
  • Hotels:
    Hotels dürfen öffnen. Voraussetzung ist das Vorliegen eines negativen Schnelltests.
  • Kultur und Freizeit:
    Kulturelle Einrichtungen, wie Museen oder Theater dürfen unter Auflagen öffnen. Erforderlich ist ein negativer Schnelltest sowie die einfache Rückverfolgbarkeit. Kulturelle Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen sind zulässig mit Negativtestnachweis sowie der besonderen Rückverfolgbarkeit (z.B. fester Sitzplan).
  • Freizeiteinrichtungen:
    Freizeiteinrichtungen, wie Freibäder, Zoos oder Saunen dürfen unter Auflagen öffnen.
  • Sport:
    Kontaktsport mit bis zu 100 Personen ist zulässig. Voraussetzung ist ein negativer Schnelltest.
    Für kontaktfreien Sport gilt: Bei Vorliegen eines negativen Schnelltests, kann der Mindestabstand aufgehoben werden.
  • Körpernahe Dienstleistungen:
    Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske bleibt erforderlich. Kann dieses nicht dauerhaft gewährleistet werden, muss ein negativer Schnelltest vorgelegt werden.
  • Private Feiern (z.B. Hochzeiten, Geburtstage):
    Zulässig mit bis zu 100 Gästen bei Vorliegen eines negativen Schnelltests.
  • Homeoffice:
    Homeoffice-Pflicht, wo immer möglich. Arbeitgeber sind in der Pflicht, Arbeitnehmern andernfalls 2x wöchentlich Schnelltests anzubieten.
  • Auslandsreisen:
    Bei Einreisen aus dem Ausland gilt:
    1. Einreise aus einfachem Risikogebiet:
    Eine digitale Einreiseanmeldung sowie das Vorliegen eines negativen Testergebnisses sind erforderlich. Eine Testpflicht für Geimpfte und Genesene besteht nur bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet. Quarantänepflicht besteht nicht.
    2. Einreise aus Hochinzidenzgebieten:
    10 Tage Quarantäneplicht, eine frühzeitige Beendigung ist möglich bei Vorliegen eines negativen PCR-Tests.
    3. Einreise aus Virusvariantengebieten:
    14 Tage Quarantänepflicht, keine frühzeitige Beendigung möglich.
    Für Flugreisen besteht eine generelle Testpflicht.

In Gegenden, wo die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner steigt, würde jedoch wieder die bundesweite Notbremse greifen.

Neues für Betriebe und Unternehmen


In den letzten Monaten hat die Bundesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket zusammengestellt, um die durch Corona bedingten wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen und Betriebe so gering wie möglich zu halten. Wir geben Ihnen im Folgenden einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen.
Wie können wir Ihnen außerdem helfen? Sprechen Sie uns an. Gemeinsam überlegen wir, welche Maßnahmen für Sie persönlich in Frage kommen und beraten und unterstützen sie bei der Antragsstellung.
Darüber hinaus sind wir Ihnen gerne im Rahmen unserer Sanierungsberatung behilflich und stehen Ihnen mit unserer Expertise zur Seite.
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Übersicht aktueller Förderungen und Hilfen zur Überbrückung der Corona-Pandemie


Vor dem Hintergrund des andauernden Lockdowns, werden auch die bestehenden finanziellen Hilfen von Bund und Ländern für betroffene Selbstständige und Unternehmen verlängert und erweitert. Betroffene Unternehmen aller Größe sollen so möglichst schnell und unbürokratisch Unterstützung vom Bund erhalten, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufangen.
Wir geben Ihnen einen Überblick über die aktuellen Maßnahmen.

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